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Website der Baptisten Lüchow !

Auf Grund der Coronakrise finden Gottesdienste und Veranstaltungen unter Einschränkungen statt.

Schutzmaßnahmenkonzept für Gemeindeveranstaltungen ist erstellt und  bekanntgegeben worden.

( Siehe auch Aushang an der Gemeinde )

Bei Fragen bitte an die Verantwortlichen der Gemeinde wenden.

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 Andachten !

 26.07.2020

Die Losung für die kommende Woche steht im Brief an die Epheser, Kap. 2, 19:
„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“
 
Paulus wendet sich mit diesen Worten an die Heidenchristen. Sie gehören, wie auch die Judenchristen, zu dem neuen Gemeinwesen, das aus allen bereits zur Kirche Jesu Christi gehörenden Glaubenden gebildet wird, der Gemeinde. 
 
Wir, die wir Jesus Christus als unseren Herrn angenommen haben und deshalb auch dazugehören, sind nun Mitbürger der Heiligen und haben ein Bürgerrecht in Gottes himmlischer Stadt. 
 
Mit dem Bild von der Stadt ist das Bild des Hauses verbunden. Die Gemeinde wird als  „geistliches Haus“ angesehen, zu dem Hausgenossen des Glaubens gehören. Jesus Christus ist der Eckstein und das Fundament.
 
Wenn uns nun zugesprochen wird, dass wir Gottes Hausgenossen sind, dann haben wir bei ihm sozusagen unseren festen Wohnsitz. Wir sind nicht nur Gäste, die gelegentlich vorbeikommen und dann wieder gehen. Dieses Wohnrecht gilt für alle Zeiten, es gibt keine Kündigung.
 
Denken wir an eine Wohngemeinschaft hier auf der Erde, z.B. an eine Studenten-WG, eine Senioren-WG oder auch eine Familie, so wissen wir, dass ein Zusammenleben nur funktioniert, wenn man sich auf einander verlassen und sich vertrauen kann.
 
Gott hat uns in seiner unermesslich großen Liebe sogar als seine Kinder angenommen und bestätigt. Wir sind dadurch auch Erben. Er weiß, dass wir nicht perfekt sind und immer wieder Fehler machen, solange wir noch hier auf dieser Erde leben. Auch gerade deshalb ist er für uns da, steht uns zur Seite und vertraut uns auch. Wir dürfen bereits jetzt mit ihm durch unser Leben gehen und uns von ihm leiten lassen.
 
Er hat einen Plan für uns und auch mit uns, den er zur Vollendung führen wird. Er ist schließlich der Allmächtige Gott und Herrscher, der jeden von uns und alles um uns herum geschaffen hat und genau kennt.
 
Jetzt ist es an uns, ihn als Vater zu akzeptieren und ihm bedingungslos zu vertrauen, denn wir dürfen uns auf etwas ganz Wunderbares freuen. Es erwartet uns, wenn wir eines Tages bei ihm sein werden. Er hat es uns jetzt bereits zugesagt.
 
Können wir ihm jetzt schon sagen, dass wir ihn auch liebhaben, vielleicht wie in dem Lied „Ich lieb dich, Herr, keiner ist wie du...“. 
 
Deshalb wollen wir ihn auch immer wieder mit unseren Liedern und Gebeten loben und ihm die Ehre geben.
 
Christina K.

 

Friede, Freude, Dankbarkeit

Im Gal. 5,22 heißt es: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit,  Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.
Obwohl alle Eigenschaften zusammen als die Frucht des Geistes angesehen werden sollen, möchte ich hier besonders auf den Frieden und die Freude eingehen.
Auch an anderen Stellen in der Bibel werden wir aufgefordert: 
Röm. 12, 18 „soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden“
2. Kor.13, 11 “seid eines Sinnes, haltet Frieden“. Ich denke, dass das besonders auch für unser Miteinander in der Gemeinde wichtig ist.
 
„Frieden“ bezeichnet eine Situation des ungetrübten und ungestörten Wohlseins. Solch ein Seelenzustand ist Gegenstand der göttlichen und rettenden Verheißung und wird durch Gottes Erbarmen herbeigeführt. Frieden als messianische Segnung ist der Zustand, den die Gnade und der Liebessinn Gottes ermöglichen und in dem das Durcheinander und die Not des Lebens, die durch die Trennung von Gott verursacht werden, weggenommen sind.
Daher wird die Botschaft der Rettung das Evangelium des Friedens genannt, mit Bezug auf die neue Beziehung zwischen Mensch und Gott. Deshalb müssen wir in schwierigen Situationen auch nicht erschrecken und uns fürchten  oder sorgen.
 
Mit dem Frieden, den Gott uns schenkt geht einher, dass wir durch die Geborgenheit in Gott eine große Ruhe und Zufriedenheit haben können, die sehr wohltuend ist.
Das Gegenteil wäre Unzufriedenheit. Die Menschen jagen vielem nach und wollen immer mehr und alles besser als andere.
Sie können dann auch nicht den Nächsten lieben und Gott und sich selber wohl auch nicht. Das ist traurig und führt oft zu Unfrieden. 
Ich wünsche uns, dass wir den Frieden, den Gott in uns hineinlegt, bewusst genießen können. Er beschenkt uns so reich damit, weil er uns liebt und uns Gutes tun will.
 
Darüber können wir uns freuen und fröhlich sein. Echte Freude ist da, wo man Wohlgefallen findet an Gottes Gaben und an Gott selbst, wo Gott uns seine Freude schenken kann. 
Die Freude am Herrn ist dann unsere Stärke. Sie kann niemand von uns nehmen. Gerade auch in schwierigen Zeiten dürfen wir gewiss sein, dass wir nicht allein sind. Der Herr ist immer bei uns, seine Liebe zu uns ist unsagbar groß. Darum werden wir aufgefordert, uns allezeit in dem Herrn zu freuen.
 
Ich denke, dass es deshalb nur recht ist, wenn daraus Dankbarkeit gegenüber dem Herrn erwächst. 
In seinem Wort finden wir so viele wunderbare Zusagen und Verheißungen, die uns gelten. Sie gelten auch unserer Gemeinde, denn Jesus Christus ist auch das Haupt dieser Gemeinde. 
 
Wenn wir offen dafür sind, können wir nur immer wieder darüber staunen, wie Gott wirkt. Meiner Meinung nach stehen diese drei Elemente unseres Glaubens in einer wechselseitigen Beziehung:
Friede bewirkt Freude; Freude hat Dankbarkeit zur Folge und auch umgekehrt.
Aus der Dankbarkeit erwächst noch mehr Freude, die auch den Frieden in uns vergrößert und festigt.
 
Ich wünsche uns allen, dass uns dieser Friede und diese Freude  gerade auch in  dieser ungewöhnlichen Zeit ausfüllen und uns helfen,  schwierige Situationen zu bewältigen.
 
Mit der Hoffnung, dass wir bald wieder unsere Gottesdienste in der gewohnten Form feiern können und uns dann alle wiedersehen grüße ich ganz herzlich.                                                                                              

 

Christina K.

 

 

 

 

 

 

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